Kunde im Scheinwerferlicht
HEINEKEN:
Nachtlose Zusammenarbeit beim Schutz von Bierinnovationen
Für HEINEKEN bedeutet Innovation weit mehr als nur Bier. Das Unternehmen entwickelt kontinuierlich neue Produkte und Verfahren – von alkoholfreiem Bier und Schanksystemen bis hin zu digitalen Anwendungen für Brauereien. V.O. unterstützt HEINEKEN dabei, diese Innovationen wirksam zu schützen – mit der richtigen Expertise zum richtigen Zeitpunkt.
„Bier gibt es seit Jahrtausenden. Dennoch gibt es nach wie vor viel Raum für Innovationen“, sagt Sander Arendsen, Patentanwalt bei HEINEKEN. „Allerdings hat sich der Schwerpunkt verlagert. Während früher Schanksysteme und technische Entwicklungen im Vordergrund standen, liegt der Fokus heute vor allem auf Produktinnovationen und der Digitalisierung.“
Vom Schanksystem bis zum alkoholfreien Bier
Im globalen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Zoeterwoude arbeitet HEINEKEN kontinuierlich an Innovationen. Diese betreffen den gesamten Brauprozess und zahlreiche Unternehmensbereiche – vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung neuer Hefestämme, verbesserte Filtrationstechnologien oder der Einsatz von KI zur Optimierung der Prozesse in Brauereien weltweit.
Zwei aktuelle Beispiele sind das Schanksystem Blade – ein kompaktes Zapfsystem für Gastronomiebetriebe und Sportvereine – sowie die Entwicklung von alkoholfreiem Bier vom Fass. Arendsen erläutert: „Das klingt vielleicht einfach, doch um alkoholfreies Bier vom Fass ausschenken zu können, sind intelligente Lösungen sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Schanktechnik erforderlich. Gerade solche Innovationen zeigen, wie viel Know-how und Forschungsarbeit hinter einem Endprodukt stecken, das für Verbraucherinnen und Verbraucher selbstverständlich erscheinen mag.“
“Die Patentstrategie muss die Unternehmensstrategie unterstützen. Andernfalls schafft sie keinen Mehrwert.”
Sander Arendsen, , Patentanwalt bei HEINEKEN

Mitten unter den Forschenden
HEINEKEN betrachtet den Schutz geistigen Eigentums als ein strategisches Instrument. Patente schützen nicht nur Produkte und Technologien, sondern schaffen zugleich den notwendigen Freiraum für weitere Innovationen. Abhängig vom Markt, dem Wettbewerbsumfeld und der jeweiligen Technologie prüft das Unternehmen für jede Innovation, ob ein Patentschutz sinnvoll ist. Arendsen erklärt: „Wir schützen nur das, was zur Unternehmensstrategie beiträgt. Andernfalls schafft ein Patent keinen Mehrwert.“
Der Patentanwalt ist bereits in einer frühen Phase des Innovationsprozesses eingebunden. Arendsen sorgt bewusst dafür, dass er buchstäblich mitten unter den Forschenden und Entwicklern arbeitet. Er hört zu, erkennt Potenziale und identifiziert mögliche Erfindungen. Gerade darin liegt die Herausforderung.
„Der enge Austausch mit den Forschenden ist äußerst wertvoll. Sie verfügen über ein enormes Fachwissen und sind so tief in die Technologie eingebunden, dass sie sich häufig gar nicht vorstellen können, dass ihre Entwicklung erfinderisch ist. Neuheit und erfinderische Tätigkeit sind jedoch rechtliche Beurteilungskriterien. Deshalb kann eine Innovation durchaus patentierbar sein, auch wenn ihre Erfinder sie selbst für naheliegend halten“, so Arendsen.
Hybride Zusammenarbeit
HEINEKEN arbeitet bereits seit vielen Jahren mit V.O. zusammen. Diese Zusammenarbeit geht weit über die reine Bearbeitung von Patentangelegenheiten hinaus. „V.O. ist ein kompetenter Partner, der mitdenkt und mich dazu herausfordert, bessere Entscheidungen zu treffen. Je nach Innovation bringen die Kolleginnen und Kollegen ihre spezialisierte Expertise ein. Als einziger Patentanwalt bei HEINEKEN kann ich schließlich nicht alles allein abdecken“, sagt Arendsen.
Das IP-Team ist als hybrides Modell organisiert: Es besteht aus Arendsen als unternehmensinternem Patentanwalt, seinen Kolleginnen und Kollegen aus der Forschung und Entwicklung sowie den Patentanwältinnen und Patentanwälten von V.O. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit stellt V.O. genau die patentrechtliche und technische Expertise bereit, die HEINEKEN benötigt – beispielsweise in den Bereichen (Bio-)Chemie, Maschinenbau und digitale Technologien.
V.O. bietet das gesamte Spektrum patentrechtlicher Dienstleistungen – von der frühzeitigen Begleitung neuer Innovationen über die Ausarbeitung und Anmeldung von Patenten bis hin zu Einspruchsverfahren und der Durchsetzung von Patenten. Henri van Kalkeren, Patentanwalt bei V.O., erklärt: „Aufgrund des interdisziplinären Charakters der Innovationen arbeiten wir gemeinsam mit HEINEKEN als ein integriertes Team von Patentanwältinnen und Patentanwälten.“
Arendsen schätzt diese Form der Zusammenarbeit sehr: „Es ist äußerst wertvoll, auf Spezialistinnen und Spezialisten zurückgreifen zu können, die sich bei Bedarf einbringen. Gemeinsam mit V.O. bin ich mitten im Innovationsgeschehen.“
Die Kombination aus internem Know-how und externer Expertise ermöglicht es HEINEKEN, nicht nur kontinuierlich Innovationen hervorzubringen, sondern diese auch gezielt vor Wettbewerbern zu schützen.
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